Rettet das Margaretenbad!

Letzte Aktualisierung: 24.10.2004

Das nächste Treffen der Bürgerinititative wird hier angekündigt werden.
Ort: Cafe Restaurant Celeste, Hamburgerstr. 18, 1050 Wien
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!
Wir werden über den aktuellen Stand der Ereignisse berichten und gemeinsam mit euch das weitere Vorgehen absprechen. Die Veranstaltung ist parteiunabhängig, denn die politische Färbung spielt für uns keine Rolle, wenn es um die Lebensqualität der Bewohner geht!

Die offizielle Homepage der Inititative ist unter www.margaretenbad.org
zu erreichen.

Neuigkeiten (24.10.2004):
Die Stadtverwaltung ignoriert die Anliegen ihrer Bewohner! Schon im August forderten wir Bürgermeister Häupl auf, sich um die Einhaltung des Baurechtsvertrages zu kümmern und damit auch die Anliegen der Steuerzahler zu vertreten, was schliesslich seine Aufgabe ist. Damals wurde unsere Forderung von "nur" 2000 Unterschriften unterstrichen. Mittlerweile haben sich über 10.000 Bewohner der Stadt per Unterschrift hinter die Forderung der Bürgerinitiative gestellt.
Dennoch versucht die Stadt Wien sich aus ihrer Verantwortung zu drücken!

Seit nunmehr !acht Monaten! drückt sich die Stadt Wien um eine Klage auf Einhaltung des Vertrages gegen die Ekazent.
Scheinbar fühlt man sich den "Genossen" der Ekazent stärker verpflichtet als der Bevölkerung. Doch das Bad wurde auf Kosten der Bevölkerung und für die Bevölkerung errichtet. Es ist nicht einzusehen warum Verträge gelöst werden sollten, die explizit auf die langfristige Versorgung der Bevölkerung ausgelegt waren, nur um die Profitgier der Ekazent stillen zu können.
Wir fordern auch weiterhin die Weiterführung des Bades als familienfreundliches Erlebnishallenbad! Eine "Kompromisslösung" als Fitnessstudio mit Schwimmbecken kommt für uns nicht in Frage, da sie die Möglichkeiten das Bad als Familienbad zu nutzen vollkommen vernichten würde. (Natürlich gäbe es keine Einwände gegen eine Erweiterung des Bades um ein Fitnesscenter, wenn die Wasserfläche und die bisherige Nutzungsmöglichkeiten dadurch nicht beeinträchtigt werden.) Wir werden unsere Rechte als Steuerzahler und Bürger von Wien durchsetzen!

Hier geht es zum Archiv der Meldungen!

SKANDAL um das Margaretenbad!

Das Margaretenbad soll nach den derzeitigen Spekulationsplänen der EKAZENT einem Fitnessstudio weichen.
Dabei wird vollkommen ignoriert, dass die EKAZENT laut Baurechtsvertrag verpflichtet ist das Bad bis 2066 als Erlebnisbad zu betreiben und in Stand zu halten.
Die Beendigung der Konservierung des Bades ist ein weiterer Beweis dafür, dass die EKAZENT versucht Fakten zu schaffen.
Schnelles Handeln ist JETZT notwendig, um das endgültige Aus des Margaretenbades zu verhindern.

Hier eine Auflistung etlicher Fakten, die für die Weiterführung des Margaretenbades sprechen
:

1.) Die EKAZENT hat sich im Baurechtsvertrag gegenüber der Stadt Wien verpflichtet, das Bad bis 2066 als Erlebnisbad zu betreiben.

2.) Die Stadt Wien hat aufgrund dieser langjährigen Planung eine Subventionierung in Höhe von 110 Millionen Schilling gegeben. Das Bad nach nur 15 Jahren zu schliessen, wäre schlicht ein unglaublicher Steuerverschwendungs-Skandal!

3.) Es gäbe zumindest einen möglichen Betreiber für das Bad, nämlich den Betreiber des Waldbades Penzing. Dieser leitete schon früher das Margaretenbad und kennt sich daher auch mit der Situation des Bades sehr gut aus.

4.) Für den Weiterbetrieb des Bades sind nur rund 500.000 Euro notwendig, also deutlich weniger als die Summen, die die öffentlichen Bäder JÄHRLICH an Zuschüssen bekommen um betrieben werden zu können. Beim Margaretenbad würde es sich hingegen um eine einmalige Zahlung handeln!

5.) Wien braucht dieses Bad: Nicht nur als Naherholungsoase für die angrenzenden Bezirke (es ist das einzige Bad weit und breit) sondern z.B. auch für das Schulschwimmen. Die anderen Bäder sind dermassen überbucht, dass die Schulen nicht einmal auf andere Bäder ausweichen könnten wenn sie wollten. Im Stadtschulrat macht man sich diesbezüglich auch schon große Sorgen.

6.) Das Margaretenbad kommt die Stadt Wien mit einem privaten Betreiber viel billiger als ein öffentliches Bad, von der höheren Attraktivität des Margaretenbades ganz zu schweigen.

7.) Während in Wien die Einwohnerzahlen um mehrere 100.000 Einwohner gestiegen ist, sind ingesamt nur 4 neue Bäder hinzugekommen. Das Margaretenbad ist daher unerlässlich für die Infrastruktur der Stadt, um die Versorgung der Einwohner mit Bädern zu gewährleisten.

Und weil wir ja objektiv sein wollen: Argumente gegen das Margaretenbad:
Auch wenn ein Bad gut geführt wird, bringt es trotzdem relativ wenig Gewinn.
Für Spekulanten sind daher andere Objekte wie beispielsweise Garagen, Hotels oder Fitnesszentren deutlich lohnendere Objekte. Allerdings geht es hierbei nur um Gewinn, und nicht das Wohl der Bevölkerung...

Wenn ihr auch aktiv werden wollt, dann ladet euch die Unterschriftenliste hier herunter.
Je mehr Unterstützung, desto besser!


Im Messageboard könnt ihr euch auch eintragen und zu diesem brisanten Thema austauschen!

Sonstige Fragen oder Unterstützungserklärungen?
Einfach an rettetdasmargaretenbad@jsgumpendorf.net schicken!




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